Bibelvers der Woche

18.02. - 25.02.2012

Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du gehen sollst; ich will dich mit meinen Augen leiten.

Psalm 32,8

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Februar 2012

Bitterkeit, eine Volkskrankheit?

Was ist Bitterkeit und warum sind so viele Menschen davon betroffen, ja, sogar ihr ganzes Leben ist "bitter". Leider besudeln bittere Menschen ihre Umgebung so sehr, dass sie immer mehr abgelehnt werden. Das müsste nicht so sein, wenn wir anderen ihnen ihre Schuld von Herzen vergeben, das heißt, wenn wir so vergeben wie Jesus uns vergeben hat. Jesus hat durch seinen Tod am Kreuz alle Schuld von uns genommen und hält sie uns nicht mehr vor. Sie ist weg und Jesus erinnert sich nicht mehr daran. Wenn wir anderen vergeben wie Jesus uns vergeben hat, tun wir uns selbst einen großen Gefallen.

Menschen, die Schritt für Schritt in die Bitterkeit hinein kommen, haben zum Teil vergeben, aber sie lassen das Geschehene, die Person, den Schmerz etc. nicht los. Sie arbeiten mit Rache und die Art der Rache verleiht ihnen Kraft. Es ist eine Kraft, die nicht von Gott kommt, sondern aus einer Wurzel der Bitterkeit.

Wenn sich Bitterkeit in einem Menschen ausbreitet, lässt er sich wenig oder nichts mehr sagen, er ist nicht weit entfernt von einer Haltung der Unbelehrbarkeit. Er hat für sein Verhalten fast immer eine Ausrede oder Erklärung, die ihn scheinbar Recht haben lässt, wie z.B. „Ich kann nichts dafür, dass mein Mann die Ehe gebrochen hat. Er ist schuld, nicht ich!“ oder „Es verletzt mich so sehr“ etc.

Bitterkeit oder Menschen voller Unversöhnlichkeit sind in der Regel nachtragend, sie haben ein sehr gutes Gedächtnis, wenn es um die Fehler anderer geht. Groll und Bitterkeit gehören immer zusammen.

Andere Menschen werden sich wenn möglich schnell von Menschen, die Bitterkeit ausleben, distanzieren, weil ihr Geruch und Geschmack kein "Wohlgeruch" sind. Der Grund ist, dass Unversöhnlichkeit (= die bittere Wurzel) Gift in ihrem Leben produziert, ja sogar das Gift des Todes, der Krankheit etc.

Bittere Menschen entwickeln die Haltung gegenüber denjenigen, die sie verletzt oder missbraucht haben, sie schulden mir etwas wie z.B.: „Die Schuldigen oder Täter sollten nach Möglichkeit öffentlich Buße tun und sie sollten gedemütigt werden, so wie sie es mir angetan haben.“ Diese Gesinnung bedeutet den Tod.

Menschen, die in Bitterkeit leben, müssen Gottes Gnade, Gunst etc. verlassen, um Rache ausüben zu können.

Bittere Menschen findet man überall in der Gesellschaft, auch in verantwortlichen Positionen. Deswegen sagt die Bibel in

Hebräer 12,15
Übt Vorsicht und gebt Acht aufeinander, dass ihr zuseht, dass keiner zurückfällt und darin versagt, sich die Gnade Gottes zu sichern, seine unverdiente Gunst und seinen geistlichen Segen, damit keine Wurzel des Grolls, der Erbitterung, der Bitterkeit oder des Hasses hervorsprießt und Schwierigkeiten und üble Qualen hervorruft und viele angesteckt und dadurch verunreinigt werden.
(Amplified Bible)

Liebe Leserin, lieber Leser, komm zurück in die Gnade (= Gunst) Gottes und überlasse Gott das Gericht. Vergib und „lass los, die du mit Unrecht gebunden hältst“. Gib den Kampf auf, dich rächen zu wollen/müssen und beginne heute dir selbst und anderen zu vergeben, so wie Jesus dir vergeben hat.

Sei ein "Wohlgeruch Gottes"!

Komm aus dieser Gefangenschaft heraus, immer Recht haben zu müssen und sei ein Kind Gottes voller Heil und Frieden, voller Versöhnlichkeit und Liebe. Jesus hat den vollen Preis für dich bezahlt. Gib dein Recht auf dein Recht heute auf.

In der Hoffnung, dass du den Mut findest umzukehren und ins Vaterhaus zu kommen.

Brian Williamson

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aktualisiert (Freitag, den 03. Februar 2012 um 16:47 Uhr)

 

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