Februar 2012
Predigt
Gott setzt alle himmlischen Kräfte ein,
um dich zu befreien
In Zeiten, in denen dämonische Mächte uns umringen um unser Leben zu beenden, müssen wir fest in Gottes Liebe stehen und IHM nahe sein. Psalm 18 lehrt uns, wie wir in solchen Situationen bestehen können.
König David befand sich zu Unrecht unter dämonischen Attacken. Er wurde 14 Jahre von einem Mann namens Saul, der der erste König Israels war, verfolgt. Weil Saul der Stimme Gottes durch den Propheten Samuel ungehorsam war, wurde er von Gott verstoßen und David als Teenager an seiner Stelle zum König gesalbt. Bis David den Thron besteigen konnte, hat er viele Jahre der Prüfungen durchlebt.
Warum hat Gott zugelassen, dass der nun wahnsinnige König Saul einen unschuldigen jungen Mann verfolgte um ihn zu töten? Weil Gott sah, dass „David ein Mann nach dem Herzen Gottes“ war. Saul fürchtete sich mehr um sein Ansehen im Volk als er Gott fürchtete.
In Psalm 18 prophezeite David, dass Jesus Ähnliches erleben würde, was er erlebt hat: Ungerechtigkeit, Verfolgung, Verachtung etc., weil er Gott gehorsam war.
In Psalm 18,2-3 lesen wir, warum David in größten Ängsten – so wie Jesus es im Garten Gethsemane erlebt hat – nicht von seinen Verfolgern und Dämonen überwältigt wurde:
- Er war ein Liebhaber des Herrn.
- Er sprach, was in Zeiten der Not sehr wichtig ist, „herzlich lieb habe ich dich, Herr, meine Stärke“.
In Zeiten, in denen wir ausgelaugt sind, wo uns die Kraft fehlt um weiter zu gehen, um durchzuhalten, müssen wir die herzliche Liebe bekennen. Wir bekennen diese Liebe, weil sie wahr ist, obwohl wir sie oft nicht spüren oder erleben. Sie ist wesentlich stärker und mächtiger, als jede Macht und jeder Angriff unseres Feindes.
In Psalm 18,3 bekennt David, wer sein Gott ist. Anhand dieses Bekenntnisses lesen wir weiter, dass David seinen Herrn anruft. Er bekennt: „So werde ich von meinen Feinden errettet.“
Dann (Psalm 18,5-16) beschreibt der Psalmist den Zorn Gottes der gegen die Dämonen gerichtet war, weil sie den Gesalbten des Herrn mit Todesbanden umringten. Gott schaut nicht mit gefalteten Händen zu, wenn eines seiner Kinder vom Feind angegriffen wird. Er steht von seinem Thron auf und übt Vergeltung aus.
Dieser gewaltige und zornige Gott von David zeigt sich wie er sein kann, wenn eines seiner Kinder von Dämonen umringt wird, wenn eines seiner Kinder angegriffen wird: Gott steht auf!
Weiter schreibt David (Psalm 18,17-20), warum er sich in großen Wassern befand. „Sie (die Dämonen), überwältigten mich zur Zeit meines Unglücks“ (Psalm 18,19).
Wenn wir schwach sind und angegriffen werden, kommen die Gegner und versuchen uns zu überwältigen. Aber weiter lesen wir (Psalm 18,20), dass „ER, der Herr, führte mich hinaus ins Weite, er riss mich heraus, denn ER hatte Lust (= Liebe) zu mir“.
Gott duldet es nicht, wenn du von Todesbanden umringt wirst. Er steht für dich persönlich auf, weil du sein Kind bist!
In Psalm 18,21-31 lesen wir, warum Gerechtigkeit, der Zustand den jeder Wiedergeborene in Jesus hat, so wichtig ist. David sagt, Er, Gott der Allmächtige, hilft David, weil seine Hände rein sind: „Ich halte die Wege des Herrn und bin nicht gottlos wider meinen Gott.“ David bekennt seinen Zustand der Gerechtigkeit. Was tun wir? Jammern? David war rein, gerecht, heilig, treu, demütig, im Licht etc. Das ist unser aller Stand in Jesus. Gott selbst ist dann unser Schild gegen alle feurigen Pfeile des Bösewichts.
Welchen Stand in Gott hat David in diesem Kampf? Er steht auf einem Fels, er ist voller Kraft, seine Wege sind ohne Tadel, das heißt, er kann nicht stolpern. Er kann leicht gehen, obwohl seine Feinde ihm nachjagen und er ist schneller als seine Feinde. Gott ist in dieser Kriegssituation sein Lehrer. Gott macht ihn größer als seine Feinde und Gottes Wort stärkt ihn.
In dieser Glaubenshaltung sollen und müssen wir sein, wenn wir Todesbanden um uns haben. Nur dadurch haben wir Sieg.
In Psalm 18,38-45 bekennt und proklamiert David, was er mit seinen Feinden tun wird bzw. was Gott tun wird. Bekenne, dass Gott ein Vergelter denen ist, die IHN suchen. ER lässt sich finden und ER steht zu dir.
In Psalm 18,47-51 ist David wieder in der Haltung der Anbetung.
Was können wir von Psalm 18 lernen?
Der Feind attackiert uns von außen, Jesus aber ist in dir.
Brian Williamson
Aktualisiert (Dienstag, den 31. Januar 2012 um 16:33 Uhr)
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